Offene Grundrisse sind grosszügig, doch manchmal wünscht man sich eine leise Grenze zwischen Schlafen und Arbeiten oder zwischen Essplatz und Sofa. Raumteiler ziehen diese Linie, ohne eine Wand zu bauen. Sie gliedern, lassen Licht durch und bieten zugleich Stauraum.
Klassisch sind beidseitig offene Regale, die von jeder Seite gleich gut aussehen. Dazu kommen Paravents aus Rattan oder Stoff, die sich zusammenfalten lassen, Lamellenwände aus Holzstäben und Systeme, die zwischen Boden und Decke geklemmt werden. In einer Mietwohnung sind freistehende Varianten praktisch, weil nichts gebohrt werden muss. Bei hohen Modellen solltest du an eine Kippsicherung denken.
Holzstäbe mit Zwischenräumen wirken luftig und erinnern an japanische Architektur, Glas in Metallrahmen dämpft Geräusche etwas besser und hält den Raum hell. Gestalte die Böden bewusst unterschiedlich: Auf der Wohnzimmerseite Bücher und eine Vase, auf der Arbeitsseite Ordner in schlichten Boxen. Grünpflanzen mit hängenden Trieben lockern die Struktur zusätzlich auf.
Grösse, Material und Bauweise bestimmen den Preis. Ein einfaches Würfelregal aus Spanplatte ist erschwinglich, massgefertigte Lamellenwände oder Glaskonstruktionen erfordern mehr Budget. Auch die Stabilität bei grosser Höhe spielt mit hinein. Zusätzliche Elemente wie Türen, Rollen oder integrierte Pflanzgefässe erhöhen den Aufwand.
Wer einen Raum neu ordnen möchte, findet auf homelivio.ch Raumteiler in vielen Stilrichtungen. Überleg dir, wie offen oder geschlossen deine Lösung sein soll, und lass dich von den Möglichkeiten überraschen.