Was zwischen Matratze und Leintuch liegt, merkt man oft erst, wenn es fehlt. Unterbetten sind diese stille Zwischenschicht: Sie wärmen von unten, schützen die Matratze vor Feuchtigkeit und verleihen der Liegefläche eine weiche, behagliche Note.
Es gibt sie mit Füllungen aus Schafschurwolle, Kamelhaar, Baumwolle oder synthetischen Fasern. Wolle reguliert Feuchtigkeit hervorragend und wärmt in kalten Nächten, synthetische Varianten sind waschbar und eignen sich bei Hausstauballergie. Befestigt werden Unterbetten meist mit Eckgummis oder einem rundum laufenden Spannrand. In der Höhe reichen sie von dünnen Auflagen bis zu spürbar gesteppten Schichten.
Ein Wollunterbett passt besonders gut in ein Chalet-Schlafzimmer mit Arvenholz und Lodenstoffen, doch auch in einer modernen Stadtwohnung schafft es diesen gewissen Hotelbett-Effekt. Kombiniere es im Winter mit einem Fixleintuch aus Jersey oder Biber und im Sommer mit Perkal. Wolle schüttelst du am besten gelegentlich an der frischen Luft aus, statt sie zu waschen.
Den Preis bestimmen Füllmaterial, Füllgewicht, Steppung und Bezugsstoff. Naturhaar ist aufwendiger als Polyester, dafür langlebig und temperaturausgleichend. Auch die Grösse und die Art der Befestigung machen einen Unterschied, ebenso ein Bezug, der sich bei Bedarf separat reinigen lässt.
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