Weich, textil und ein wenig romantisch: Raffrollos verbinden die Funktion eines Rollos mit der Ausstrahlung eines Vorhangs. Hochgezogen legen sie sich in grosszügigen Falten über das Fenster und rahmen den Ausblick wie ein Bild. So wird das Fenster selbst zum gestalteten Teil des Raumes.
Beim Hochziehen sammelt sich der Stoff über eingenähte Stäbe oder Ringe in gleichmässigen Lagen. Klassische Raffrollos werden über eine Schnur oder eine Kette bedient und oft mit Klettband an einer Leiste befestigt. Es gibt glatte Varianten, die sich flach falten, und sogenannte Ballon- oder Wolkenrollos mit üppig gebauschtem Saum für einen opulenteren Auftritt.
Leinen, Baumwolle und Halbleinen wirken natürlich, feiner Voile lässt viel Licht durch, gefütterte Stoffe dunkeln stärker ab. Ein Tipp: Montiere das Rollo an der Wand über dem Fenster statt in der Laibung, so wirkt das Fenster höher. In einem Chalet mit Holzwänden passen karierte Stoffe, in der Stadtwohnung eher ruhige Unitöne.
Preislich spielen Stoffart, Futter, Mechanik und Grösse zusammen. Gefütterte Raffrollos mit Verdunkelung, schweren Leinenqualitäten oder aufwendigen Mustern liegen höher als einfache Baumwollmodelle. Eine leichtgängige Zugmechanik mit Bremse ist komfortabler und schont den Stoff über die Jahre.
Gönn dir einen Moment für die Stoffe, die homelivio.ch zusammengetragen hat, und stell dir jeden davon im Abendlicht vor. Oft ist es genau die Textur, die am Ende den Ausschlag gibt.